Zeichenhandlungen in der Wortgottesfeier

Sylvio Krüger in Pfarrbrief.de
Wichtige Zeichenhandlungen:
- Taufgedächtnis: Erinnerung an die Taufe als Antwortform.
- Lichtdanksagung: Kerzen entzünden als Eröffnungsritual.
- Weihrauchspende: Weihrauch als Symbol für aufsteigende Gebete, verwendet als Bußritus, Sonntagslob oder Fürbittgebet.
- Verehrung des Wortes Gottes: Durch Berührung, Verneigung, das Buch ans Herz drücken, Auflegen des Lektionars oder Weitergeben des Lektionars.
- Beten mit Kerzen: Kerzen entzünden als Ausdruck der Verehrung oder Fürbitte.
- Beten mit Steinen: Steine als Symbol für das Schwere im Leben, die bei einem Christuszeichen abgelegt werden.
- Berühren des Kreuzes: Berührung des Kreuzes als Bitte um Heilung.
- Beten mit Kreuz und Stoffbändern: Stoffbänder über Kreuze hängen als Ausdruck des Gebetes.
- Segnen mit Weihwasser: Gegenseitiges Segnen mit Weihwasser.
- Klagemauer: Persönliche Klagen auf Handzetteln in eine Mauer stecken.
- Zeichenhandlung mit Glassteinen: Glassteine ins Wasser werfen als Symbol für Trauer und Kummer.
- Gebet vor dem ausgesetzten Allerheiligsten: Mit Weihrauch und Kerzen, besonders an Fronleichnam.
Diese Zeichenhandlungen bereichern die Wortgottesfeier und helfen, den Glauben auf vielfältige Weise zu erleben und auszudrücken.